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Treffen Sie unseren Head of Production – Supply Chain Manager

Mauro Santinato gehört seit mehr als einem Jahr als Head of Production and Supply Chain Manager zum Dream Teams und letzte Woche nahm er sich Zeit für ein Gespräch mit uns.

Er verfügt über sehr lange und vielfältige Erfahrung in der Herstellung von Medizinprodukten. Bei Gondola ist er für die gesamte Produktionskette verantwortlich, einschließlich der Verwaltung unserer Lieferanten. Darüber hinaus ist er in regulatorische und qualitätsbezogene Aktivitäten involviert, wie z. B. die Sicherstellung der Übereinstimmung jedes Produktionsschritts mit den aktuellen Spezifikationen und Herstellungspraktiken. Mauro kümmert sich außerdem um die Ausarbeitung des Fußscans der Patienten und die Herstellung der dazugehörigen Einlagen für die Geräte, die von den Patienten zu Hause verwendet werden sollen – ein entscheidender Schritt, der erforderlich ist, um die Benutzerfreundlichkeit des Gondola-Geräts zu erleichtern und sicherzustellen, dass die durchgeführte Behandlung langfristig wirksam ist.

Welche Idee steht hinter der Entwicklung der neuesten Version von GONDOLA?

Das neueste Gondola Home Device ist allererst aus einem Patientenbedürfnis entstanden: als wir Rückmeldungen von Patienten sammelten, haben wir einige Schwierigkeiten beim korrekten Tragen des Geräts festgestellt. Außerdem war bei früheren Versionen des Geräts eine geschulte Pflegekraft erforderlich, um die AMPS-Therapie korrekt durchzuführen. Mit der neuen Version des Gondola Home Device wollten wir unsere Patienten selbstständiger machen und die Wirksamkeit der Behandlung mit der Zeit verbessern.

Mit dem neuen Design können die Patienten die Therapie mühelos selbstständig und ohne Hilfe des Fachpersonals durchführen: nach einer ersten Konfiguration durch einen geschulten Gondola-Therapeuten müssen die Patienten nur noch ihre Füße im Sitzen in das Gerät einführen und den Startknopf drücken. Die Therapie wird automatisch vom Gerät abgegeben, dauert etwa zwei Minuten und muss regelmäßig wiederholt werden (in den meisten Fällen zwei- bis dreimal pro Woche), um den Nutzen der Behandlung auf Dauer zu halten.

Wie Sie warscheinlich wissen, ist die Genauigkeit der Therapie einer der Hauptfaktoren für positive Behandlungsergebnisse. Die Stimulationspunkte (die Zielbereiche der AMPS-Stimulation die sich im Plantarbereich befinden) sind sehr klein und präzise, daher ist es uns wichtig, dass unsere Patienten ihre Füße bei jeder Therapiesitzung problemlos korrekt im Gerät einlegen können.
Aus diesem Grund können wir sagen, dass das Design der Einlagen der wichtigste Faktor ist, um die AMPS-Therapie korrekt abzugeben.
Die Einlegesohlen für das Gondola Home Device bestehen aus dem biokompatiblen Material „EVA“ und werden nach einem 3D-Scan der Füße des Patienten hergestellt. Das Material ist weich um eine bequeme Passform zu gewährleisten, aber nicht schlaff, da die Füße fest und präzise in den Einlagen positioniert werden müssen, um eine korrekte Ausrichtung der Stimulationsspitzen auf die Zielpunkten während der Therapie zu ermöglichen.

Gibt es irgendwelche Beschränkungen hinsichtlich Art/Größe/Morphologie der Füße, die Gondola Home aufnehmen kann?

Für Füße bis Schuhgröße 47 ist das kein Problem, solange alle Stimulationspunkte erreicht und stimuliert werden können. In den Gondola Partner Centers haben Patienten die Möglichkeit, die AMPS-Behandlung zu testen, und Therapeuten scannen ihre Füße mit einem professionellen 3D-Scanner, der auf einem iPad installiert ist. Dank unserer R&D-Fortschritte ist dies ein einfaches Verfahren, das weniger als 20 Minuten dauert. Wenn sich ein Patient für den Kauf eines Geräts entscheidet, schickt mir das Gondola Partner Center die Fußscans, und ich erarbeite die Dateien, um die Einlagen auf einer unserer CNC-Fräsmaschinen anzufertigen.

Und hier sind die Einlagen, die perfekt zu den Füßen unserer Patienten passen!

Woran arbeitest du gerade?

Derzeit arbeite ich an zwei Hauptprojekten: Feinabstimmung des Multipatientengeräts für eine einfachere Verwendung und … Mühe, um elektronische Komponenten zu finden!

Als Folge der Covid-Pandemie ist die Versorgung von Elektronikkomponenten auf internationaler Ebene zu einem echten Problem geworden.

Derzeit besteht eine unserer Prioritäten, genügend Komponenten und Verbrauchsmaterialien zu bevorraten, um die Kontinuität unserer Produktion mittel- und langfristig zu gewährleisten.

Das Multipatientengerät (Gondola Professional Device) gibt die gleiche Therapie ab wie das Gondola Home Device, ermöglicht aber die Behandlung einer Vielzahl von Patienten nacheinander, was eine kürzere Einrichtungszeit benötigt. Es wurde für Gondola-Partnerzentren entwickelt, um das Ansprechen der Patienten auf die Behandlung zu überprüfen, bevor das Gondola Home Device eingesetzt wird, sowie für klinische Studien.

Für eine Langzeittherapie benötigen Patienten das Gondola Home Device, um von Therapeuten unabhängig zu sein und die Behandlung problemlos in ihrem eigenen Zuhause durchführen zu können.

Was sind deine zukünftigen Projekte?

Eines der strategischen Projekte, an denen wir arbeiten, ist die Entwicklung und Implementierung einer Remote-Service-Plattform zur Aktualisierung der Gerätekonfiguration des Gondola Home Device: Korrekte Therapieeinstellungen sind von grundlegender Bedeutung, um sicherzustellen, dass die AMPS-Therapie langfristig wirksam ist, weshalb eine Aktualisierung der Konfiguration (in den meisten Fällen ein- oder zweimal pro Jahr) erforderlich ist. Heute müssen die Patienten für ein regelmäßiges Konfigurations-Update zu einem Gondola Partner Center reisen. Unser Ziel ist es, diesen Service aus der Ferne abzugeben, und zwar über ein Cloud-basiertes System und eine Fernverbindung mit dem Heimgerät.

Wir glauben, dass diese Weiterentwicklung die Zufriedenheit der Patienten erhöhen und uns neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen wird.

Bleiben Sie dran für weitere Neuigkeiten!